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Italienische Küche

Farina di Nonna eröffnet in Ottensen

Italienische Pizza nach Großmutters Rezept: In Ottensen eröffnet ein neues Farina di Nonna Restaurant

26. Februar 2025 von Alice von der Laden

Behzad Reziyan, Dirk Schümann und Samir Omid eröffnen gemeinsam Farina di Nonna in Ottensen / ©Genuss-Guide
Behzad Reziyan, Dirk Schümann und Samir Omid eröffnen gemeinsam Farina di Nonna in Ottensen / ©Genuss-Guide

Die Ladenlokale in der belebten Ottenser Hauptstraße sind beliebt: Tagsüber strömen Shoppingfans vom Altonaer Bahnhof zum Mercado und weiter, abends lockt die vielseitige Gastronomie in den Stadtteil. Mittendrin, in der Ottenser Hauptstraße 9, hat sich Ende 2024 ein Traditionsbetrieb seine Türen geschlossen: Billy the Butcher hat sich nach 60 Jahren an diesem Standort verabschiedet. Dass das Ecklokal in bester Lage nicht lang leer stehen würde, war abzusehen. Schon wenige Wochen nach Auszug der Metzgerei samt Restaurant wurde die große Fensterfront mit Werbeplakaten des Nachmieters beklebt: Farina di Nonna. 

Wir haben Vollgas gegeben.“

Samir Omid, Geschäftsführer Farina di Nonna Ottensen

Samir Omid ist der Neue in der Ottenser Hauptstraße und eröffnet hier, nach der Filiale in Eppendorf, sein zweites Farina di Nonna Restaurant als Franchisenehmer. Die beiden Restaurants in der Langen Reihe und in der Europa-Passage werden von Farina-di-Nonna-Gründer Dirk Schümann selbst geleitet, in Ottensen hilft Schümann beim Umbau und Aufbau des neuen Restaurants. Samir Omid freut sich, den Zuschlag für die Location in dieser belebten Ecke der Stadt bekommen zu haben. „Die Konkurrenz war groß“, so Omid. In den vergangenen sechs Wochen wurde die ehemalige Metzgerei kernsaniert: Ein neuer Boden, grüne Fliesen an den Wänden, eine große, offene Küche samt Pizzaofen befinden sich jetzt in dem Ecklokal. „Wir haben Vollgas gegeben“, weiß der Gastronom. 

Günstigere Preise als in Eppendorf

In der ersten Märzwoche möchte Omid gemeinsam mit seinem Team die Pizzeria eröffnen. „Sportlich“, sagt er selbst. An Selbstbedienungs-Terminals können Gäste ihre Pizza wählen, direkt bezahlen und anschließend am Counter abholen. So spart sich Omid nicht nur Personal und Kosten, sondern auch der Gast zahlt weniger. „Wir haben hier ein Farina di Nonna Basic“, erklärt Omid. Anders als in Eppendorf, wo durch Service und Personal etwas höhere Kosten zustande kommen.

Dennoch finden in dem Restaurant gegenüber des Mercados rund 40 Gäste Platz. Außenbereich? Fehlanzeige. Doch die Einkaufsstraße zwischen Bahnhof Altona und Ottensen beherbergt laut Omid ausreichend Sitzgelegenheiten. Für den Start Anfang März plant Omid vergünstigte Preise und Menü mit einem Getränk inklusive. „Die ersten Wochen werden wir schauen, wie wir uns entwickeln“, so Samir Omid. Auch das nächste Farina di Nonna ist schon in der Planung: Bald soll es die Pizza nach Omas Rezept auch im Portugiesenviertel geben. 

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Von einfacher Currywurst bis detailverliebtes Sushi, Alice von der Laden liebt die kulinarische Auswahl Hamburgs. Wenn sie sich nicht gerade durch die Gastro-Perlen der Stadt schlemmt, trinkt sie Astra in ihrer Stammkneipe.